R15 – Gerechtigkeit
Strophe 1:
Niemand wäre hässlich,
Wenn die Welt gerecht wär.
Politik wäre verlässlich,
Wenn die Welt gerecht wär.
Lobbyismus wär verboten,
Wenn die Welt gerecht wär.
Waffen würden wir verschroten,
Wenn die Welt gerecht wär.
Börsenkurse dürfte man nicht wetten,
Wenn die Welt gerecht wär.
Banken würden wir nicht retten,
Wenn die Welt gerecht wär.
Jeder hätte Arbeit,
Mit einem Lohn der auch gerecht wär.
Und statt Angst hätten wir Freiheit,
Wenn die Welt gerecht wär.
Refrain:
Gerechtigkeit in dieser Welt,
Verbietet uns das liebe Geld.
Beim großen Streben nach Profit,
Machen all die Dummen mit.
Gerechtigkeit in dieser Welt,
Verbietet uns das liebe Geld.
Doch der Macht des Kapital,
Ist die Gerechtigkeit egal
Rhythmusteil
Refrain
Strophe 2:
Braun würde keiner wählen,
Wenn die Welt gerecht wär.
Niemand würde Tiere quälen,
Wenn die Welt gerecht wär.
Es gäb nur grünen Strom,
Weils für die Umwelt nicht so schlecht wär.
Es gäb kein basteln am Genom,
Nur Essen das wirklich echt wär.
Es gäb keinen Menschenhandel,
wenn die Welt gerecht wär.
Es gäb kein Klimawandel,
Wenn un’sre Sorge wirklich echt wär.
Der Mensch würde ersaufen,
was vielleicht gar nicht so schlecht wär.
Alles würde anders laufen,
Wenn die Welt gerecht wär.
Refrain
Strophe 3 (ruhiger Teil):
Und ständig tauchen Bilder auf,
Denn Leid, das gibt es hier zu Hauf.
Doch will gar keiner richtig seh‘n,
Wie die Dinge wirklich steh‘n.
Denn alles was wir konsumieren,
Muss erst jemand produzieren.
Und um die Kosten abzusenken,
Darf man eben nichts verschenken.
So beuten wir uns selber aus,
Doch langsam tauchen Fragen auf:
Wie kann das nur so billig sein?
Was stopf ich hier in mich hinein?
Und ist das alles noch gerecht?
Doch wird uns von der Wahrheit schlecht.
Drum hält Mensch sein Gewissen still,
Weil er das Leben billig will.
Refrain
„durchgehauener“ Refrain:
Gerechtigkeit in dieser Welt,
verbietet uns das Geld
Gerechtigkeit in dieser Welt,
verbietet uns das Geld.
(T: PH | M: Ajit, PH, Splinter, Stephan | J: 2011)




